Donnerstag, 24.06.21, 19.00 Uhr
Schlacht der Identitäten:
Wie wir Rassismus die Macht nehmen

Online-Gespräch mit Hamed Abdel-Samad

Mit einem Grußwort von Dr. Dr. h.c. Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung

Die Ermordung des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten hat weit über die USA hinaus auch in Deutschland der Debatte um Diskriminierung und Ausgrenzung neue Dringlichkeit verliehen. Wie können wir Rassismus effektiv bekämpfen? Und wie sollen wir in einem zunehmend polarisierenden gesellschaftlichen Klima produktiv über Fragen der Identität und Zugehörigkeit diskutieren?

© Christine Fenzl
Hamed Abdel-Samad
(© Christine Fenzl)

Der Autor Hamed Abdel-Samad präsentiert in seinem neuesten Buch „Schlacht der Identitäten: 20 Thesen zum Rassismus – und wie wir ihm die Macht nehmen“ eine Analyse der Mechanismen rassistischen Denkens. Aufbauend auf eigenen Erfahrungen und einer breiten gesellschaftlichen Betrachtung entwirft er dabei einen humanistischen und individualistischen Ausweg aus einer aufgeheizten und emotionalen Debatte.

Über seine Ideen wird Abdel-Samad am 24. Juni um 19.00 Uhr im Rahmen eines Online-Gespräches reden, zu dem die Hochschulgruppe Säkularer Humanismus Erlangen-Nürnberg und der Bund für Geistesfreiheit Erlangen herzlich einladen. Die Unterhaltung wird etwa eine Stunde dauern; im Anschluss wird es Zeit für Fragen aus dem Publikum geben. Der Teilnahmelink für die Zoom-Konferenz ist am Seitenende zu finden.

Über den Autor

Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 nahe Kairo, ist Autor und Politologe und zählt zu den profiliertesten öffentlichen Intellektuellen des deutschsprachigen Raums. Seine Bücher rund um die Themen Migration, Integration und Islam sind allesamt Bestseller. Seitdem 2013 als Folge seiner islamkritischen Werke eine offizielle Fatwa gegen ihn verhängt wurde, lebt er unter permanenten Polizeischutz.

Über die Veranstalter

Das Gespräch wird geführt von Konstantin Haubner, Masterstudent der Physik an der Universität Erlangen und Mitbegründer der Hochschulgruppe Säkularer Humanismus. Der Bund für Geistesfreiheit Erlangen arbeitet mit der Hochschulgruppe zusammen und engagiert sich für Menschenrechte, Humanismus, Religionskritik und Säkularismus.

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